Heimatnahe Therapie für krebskranke Kinder: Freistaat unterstützt KIONET-Bayern mit 400.000 Euro

19.03.2018
Foto: Unterstützer des Netzwerks im Landtag (v.l.n.r.): MdL Dr. Franz Rieger, Staatsminister Joachim Herrmann, MdL Oliver Jörg, MdL Sylvia Stierstorfer, MdL Carolina Trautner, Staatssekretär Bernd Sibler. © StMBW
Foto: Unterstützer des Netzwerks im Landtag (v.l.n.r.): MdL Dr. Franz Rieger, Staatsminister Joachim Herrmann, MdL Oliver Jörg, MdL Sylvia Stierstorfer, MdL Carolina Trautner, Staatssekretär Bernd Sibler. © StMBW

Die Unikliniken in Würzburg, Erlangen, Regensburg und München sowie das Klinikum Augsburg haben sich in einem kinderonkologischem Netzwerk zusammengeschlossen, um krebskranke junge Menschen heimatnah mit verbesserten Therapiemöglichkeiten zu versorgen.

„KIONET-Bayern liegt mir persönlich sehr am Herzen, denn das Projekt unterstützt erkrankte Kinder und ihre Familien. Zum Glück ist eine Krebserkrankung bei Kindern im Vergleich zu Erwachsenen eher selten. Allerdings machen die geringen Fallzahlen die Forschung für Pharmafirmen wirtschaftlich weniger interessant. Hier will KIONET-Bayern mit einem Forschungsverbund ansetzen und ermöglichen, dass krebskranke Kinder aus Bayern nicht in ein weit entferntes Klinikum zur Therapie müssen, sondern zumindest relativ heimatnah behandelt werden können“, erläutert Jörg das Ziel des Netzwerks.

Durch die Forschungskooperation der verschiedenen Einrichtungen in Bayern soll auch die Wissenschaft in dem Bereich profitieren. Die beteiligten Fachbereiche bündeln ihre medizinische Erfahrung und führen gemeinsam klinische Studien durch.