Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit erhält neues Laborgebäude

Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags gibt 17 Millionen Euro frei

20.09.2018
Foto: pixabay.com
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Die Dienststelle des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Würzburg hat einen umfangreichen Aufgabenkatalog. Die rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter untersuchen und beurteilen Getränke, Konfitüren, Essigen und Aromen für ganz Bayern. Zudem ist die Dienststelle Sitz der amtlichen Weinkontrolle für Nordbayern.
Das Gebäude des LGL in der Luitpoldstraße entspricht allerdings nicht mehr den technischen Anforderungen einer modernen Labornutzung.

Insbesondere die Lüftungsanlage, das Leitungsnetz und der Brandschutz weisen Mängel auf.

Jetzt hat der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags die Gesamtkosten für einen Teilabriss und Neubau an gleicher Stelle freigegeben. „17 Millionen Euro investieren wir und stärken damit die Lebensmittelsicherheit in Bayern“, gibt der Landtagsabgeordnete Oliver Jörg bekannt, der sich für das Projekt eingesetzt hatte.

„Bis zu 6.000 Weine prüft das LGL in Würzburg pro Jahr“, so Jörg weiter. „Wir sorgen für eine gute Infrastruktur, damit umfassende Qualitätskontrollen durchgeführt werden können. Das ist eine gute Nachricht für die Verbraucher in Bayern!“

Ebenfalls im Ausschuss behandelt wurden Mehrkosten bei der Generalsanierung der Festung Marienberg. Der Ausschuss genehmigte eine Nachtragssumme von zwei Millionen Euro. „Bei der Sanierung einer so herausragend großen historischen Anlage wie der Festung Marienberg taucht manche Unwägbarkeit erst bei der Ausführung auf“, so Jörg. Unter anderem waren bei der Herstellung des Stauraumkanals im Burggraben Fundamente entdeckt worden, die bislang nicht bekannt waren. Dadurch hatte sich der Aufwand für Abbrucharbeiten erhöht. Im Bereich des Husarenkellers wurde im Zuge der Kanalarbeiten ein nicht dokumentierter alter Kriechgang gefunden. Der Kanal musste daher teilweise verlegt werden.